HISTORISCHES

Der Ursprung der heute unter dem Namen "Fliegende Sachsen" weit über die Grenzen Deutschlands bekannten Sport -und Artistikformation, geht in das Jahr 1973 zurück. Unter der Regie von Erich Sabaiczuk, der jahrelang als Dozent für Sport an der Zwickauer Hochschule tätig war, entstand damals die erste Studentensportgruppe. 1989 formierten Erich Sabaiczuk und seine langjährige Trainerkollegin Kerstin Speck die "Fliegenden Sachsen". Sportbegeisterte junge Menschen hatten sich damals zusammengefunden, mit dem Willen, durch attraktive Gestaltung die Vielfalt und die Schönheit des Turnens im weitesten Sinne unterhaltsam darzustellen. Heute gehören dem Verein, neben den 40 aktiven Mitwirkenden der einzelnen Shows, ca. 50 Kinder und Jugendliche an, die in verschiedenen Leistungsgruppen ausgebildet und gefördert werden. Diese kontinuierliche Nachwuchsarbeit ist unabdingbar für die Aufrechterhaltung des qualitativ hohen Niveaus der Truppe.

Mit ihren Shows gastierten die "Fliegenden Sachsen" bereits in über 100 deutschen Städten. Bei zahlreichen Fernsehaufzeichnungen, sowie internationalen Auftritten ziehen die Amateursportler immer wieder ihr Publikum in den Bann.

  • 1990, Olympiatag in München
  • 1994, "Ball des Sports" in der Wiesbadener Rhein-Main-Halle
  • seit 1994 5 x ZDF-Fernsehgarten, MDR, NDR, SFB, BR, B1...
  • Auftritte in Mailand, Wien und Amsterdam
  • zweimal "Nova Scotia International Tatoo" in Halifax, Kanada

Die "Fliegenden Sachsen" verknüpfen in ihren Darbietungen traditionelle turnerische Elemente mit Artistik, Akrobatik und choreografiertem Tanz. Dabei greifen sie auf technische Eigenentwicklungen von Geräten zurück, die z.T. einmalig auf der Welt sind. Durch kraftvoll rhythmische und lyrische Musik gepaart mit Licht- und pyrotechnischen Effekten entstehen dynamische Shows ganz eigener Prägung.

Die Darbietungen entwickeln und vervollkommnen die Mitwirkenden im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in zwei bis vier Trainingseinheiten pro Woche in der vereinseigenen Turnschule. Für die Bungee-Übungselemente wurde einst eine alte Fabrikhalle angemietet, sowie im Freigelände der Turnschule zwischen großen Bäumen ein Trainingsgerüst installiert.

Aus der engen Verflechtung des klassischen Turnens mit traditionellen circensischen Vorführungen entstanden in den letzten Jahren drei Darbietungen, die sowohl als separate Showacts, als auch in Kombination miteinander zur Auswahl stehen.